Ich unterstütze Menschen dabei, ihre Work-Life-Balance zu finden, zu fördern und aktiv zu leben!
Als Basis konzentriert sich meine Arbeit auf Körperbildung und Bewusstseinstraining. Körperbildung umfasst Trainings mit Schwerpunkt auf ganzheitliche Bewegungsformen. Bewusstseinstraining hängt damit eng zusammen. Der Fokus meiner Arbeit liegt bei individuellen Maßnahmen und Trainings für einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper, mit Stress und mit Konflikten.
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Im Folgenden finden Sie kurze Erläuterungen zu den wichtigsten ganzheitlichen Methoden, mit denen ich mit meinen KundInnen arbeite.
Pilates geht auf Joseph Pilates zurück und ist eine sehr wirkungsvolle ganzheitliche Trainingsform. Sie enthält Kräftigungs- und Dehnungsübungen und die Bewegungen werden fließend und im Atemrhythmus durchgeführt. Dabei bildet die tief liegende Bauch- und Stützmuskulatur das stabile Kraftzentrum. Ebenso wichtig ist eine konzentrierte, kontrollierte und genaue Durchführung der Übungen. So wird der ganze Körper trainiert und der Geist beruhigt!
Nehmen Sie die Pilates-Ausgangsstellung (Rückenlage mit aufgestellten Beinen und neutralem Becken, Arme seitlich abgelegt) ein.
Aktivieren Sie Ihr Powerhouse (Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen) und halten Sie es während der Übung stabil. Heben Sie ein Bein nach dem anderen mit dem Ausatmen an und halten Sie die Beine 90 Grad abgewinkelt mit den Knien über der Hüfte. Strecken Sie die Arme Richtung Decke. Während Sie eine seitliche Armkreisbewegung machen und die Arme auf Hüfthöhe ausstrecken, heben Sie Kopf und Oberkörper leicht vom Boden ab. Ziehen Sie das Kinn zum Brustbein und die Schultern tief. Pumpen Sie mit den Armen kräftig (wie gegen einen Widerstand) 5 mal beim Einatmen und 5 mal beim Ausatmen Richtung Boden. Beginnen Sie mit 4 Sets und steigern Sie langsam bis Sie bei 10 Sets und damit den 100 Pumpbewegungen sind. Zum Schluss legen Sie Oberkörper und Kopf ab und ziehen Sie die Knie zur Brust.
Anspruchsvoller wird die Übung, wenn Sie die Beine in Pilates-Stellung (Fersen aneinander, Beine und Zehen gestreckt, Beine bis auf 45 Grad abgesenkt) halten.
Diese klassische Pilatesübung kräftigt den Beckenboden und die komplette Bauchmuskulatur. Außerdem werden die hinteren Oberarme und die Schulterstabilisatoren trainiert.
Gyrokinesis wurde von Juliu Horvath entwickelt, basiert auf den natürlichen Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule und vereinigt Bewegungskonzepte aus Yoga, Tanz, Schwimmen, Turnen und Tai Chi. Die Übungen werden auf einem Hocker oder auf der Matte durchgeführt. Durch die rhythmischen Bewegungen im dazu harmonischen Atemmuster werden die Gelenke und Muskeln gekräftigt und zugleich die inneren Organe stimuliert und der lymphatische Fluss gefördert. Die Methode trainiert Körper und Geist und steigert die Lebensenergie!
GYROKINESIS ist ein eingetragenes Warenzeichen der GYROTONIC® Sales Corp und wird mit deren Einverständnis verwendet.
In das ganzheitliche Rückentraining fließt eine Vielzahl an Komponenten ein, die für eine gesunde Haltung und gesunde Bewegung entscheidend sind. Ein ganzheitliches Rückentraining stellt zwar das Funktionstraining der Muskulatur in den Mittelpunkt, die Mobilisationsübungen, Kräftigungs- und Stabilisationsübungen sowie Dehnungsübungen sind aber immer begleitet und ergänzt durch Koordinationsübungen, Übungen zur Körperwahrnehmung und Entspannungsübungen. Im Sinne eines Ganzkörpertrainings gehören neben dem Training aller relevanten Muskelgruppen auch die Fußgymnastik und das Beckenbodentraining dazu. Zwei weitere wichtige Aspekte sind die Sensibilisierung für den Zusammenhang zwischen körperlichen Reaktionen wie Rückenschmerzen und psychischen Belastungen oder Stress und die Entwicklung eines bewussteren und gesundheitsförderlichen Umgangs mit dem Körper im Alltag.
Legen Sie sich in Rückenlage und lassen Sie die Beine aufgestellt. Eventuell verwenden Sie einen in etwa zu 2/3 aufgeblasenen Trainingsball und geben ihn unter das Becken. Der Ball unterstützt die Übung, Sie können sie aber auch ohne Ball durchführen. Lassen Sie die Arme bequem seitlich oder am Bauch abgelegt und achten Sie auf einen entspannten Nacken. Wenn Sie möchten, schließen Sie die Augen.
1. Nehmen Sie bewusst wahr, wie sie daliegen und konzentrieren Sie sich zuerst auf Ihren Atem. Vielleicht spüren Sie das Heben und Senken der Bauchdecke mit dem Ein- bzw. Ausatmen.
2. Beginnen Sie dann Ihr Becken sanft nach vor und zurück zu kippen, indem Sie das Steißbein Richtung Boden bewegen und für die Gegenrichtung, das Schambein Richtung Gesicht bewegen. Wiederholen Sie dies einige Male und stellen Sie sich vor, wie Ihre Lendenwirbelsäule dadurch entstaut wird.
3. Kehren Sie zur Mitte zurück und lassen Sie Ihr Becken nun Kreise beschreiben - so als läge ein Ziffernblatt einer Uhr darunter und das Becken wandert von 12 zu 3 zu 6 zu 9 und wieder zu 12 Uhr. Wechseln Sie nach einigen Kreisen die Richtung und wiederholen Sie noch ein paar Kreisbewegungen. Lassen Sie den Atem fließen und beobachten Sie Veränderungen beim Atem und bei der Bewegung. Vielleicht spüren Sie Ihren Atem tiefer, die Bewegung harmonischer und entspannen mehr und mehr.
Zum Schluss ziehen Sie die Knie zur Brust und geben evtl. den Ball auf die Seite.
Ergänzen Sie die Übung um Achterbewegungen. Kehren Sie dazu nach dem Kreisen zur Mitte zurück und lassen Sie Ihr Becken Achterbewegungen beschreiben - sodass wechselweise eine Seite des Beckens tief zieht, während die andere Seite hoch zieht und sich den Rippen annähert, während die andere Seite des Beckens von den Rippen wegzieht. Führen Sie auch da nach einer Weile ein paar Achterbewegungen in die andere Richtung aus.
Diese Übung entlastet die Lendenwirbelsäule, fördert die Beweglichkeit im unteren Rücken, lockert den gesamten Beckenbereich, vertieft die Atmung und wirkt entspannend.
Diese Methode wird auch Progressive Relaxation, kurz PR, oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Tiefenmuskelentspannung genannt und wurde von dem Arzt Edmund Jacobson entwickelt. Das Prinzip der PMR besteht aus gezielter Anspannung und Entspannung der Muskulatur bzw. einzelner Muskelgruppen, wodurch eine wohltuende Entspannung im ganzen Körper erzeugt wird. Die Methode kann relativ einfach erlernt und im Alltag wirkungsvoll angewendet werden.